DRK, soziale Arbeit, Beratung, Mikration, Mettmann Foto: A. Zelck / DRK e.V.
Migration und IntegrationIntegrations-Hilfe für Menschen aus anderen Ländern

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Migration und Integration

Ansprechpartner und Öffnungszeiten

 

 

DRK KV Südwestpfalz
Schwalbenstraße 47 
66482 Zweibrücken

Dienstag und Mittwoch
Termin anfragen, ganztägig im Büro

Donnerstag
Offene Sprechstunde (ohne Termin)
10:00 - 12:00 Uhr; 13:00 - 16:30 Uhr 

KVHS Dahn
Geschwister-Scholl-Straße 2, 66994 Dahn

Dienstag
12:30 bis 15:30 Uhr

KVHS Rodalben
Schulstraße 9, 66976 Rodalben

Mittwoch
12:30 bis 15:30 Uhr

Mehrgenerationenhaus Waldfischbach
Bahnhofsstraße 3, 67714 Waldfischbach

Donnerstag
12:30 bis 15:30 Uhr

 

 

 

 

Ansprechpartner

Frau 
Sarah Minor

DRK-Kreisverband Südwestpfalz e.V.
22er Straße 66
66482 Zweibrücken

Tel: 06332 / 971375
sarah.minor(at)kv-swp.drk.de

Die Regelangebote des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für junge Menschen und für Familien richten sich selbstverständlich auch an Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund. 

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) richtet sich an alle Migrantinnen, die voraussichtlich auf Dauer in Deutschland leben. Damit ist sie auch für anerkannte Flüchtlinge zuständig. Die MBE unterstützt in allen Angelegenheiten entweder durch eigene Expertise oder durch die Vermittlung an zuständige und kompetente Dienste und Einrichtungen. Es geht dabei um Integration im umfassenden Sinne: Sprache, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Beruf sowie Sozialleistungen.

Die MBE vermittelt den Zugang zu Integrationskursen und nach Möglichkeit eine Kinderbetreuung während der Teilnahme. Die Migrationsberatungsstellen verfügen aufgrund ihrer vielfältigen Aufgaben über ein umfangreiches Netzwerk und sind daher auch kompetenter Ansprechpartner zu den vielfältigen Fragen des Ankommens und Lebens in Deutschland.

Das Angebot ist natürlich kostenlos und deckt alle Themen des täglichen Lebens ab, z.B.

·         Aufenthaltsrecht

·         Erlernen und Verbessern der Deutschkenntnisse (Integrationskurs,

          berufsbegleitender Deutschkurs, Sprachpartnerschaften)

·         Schulausbildung, Berufsausbildung (Anerkennung von

          Berufsabschlüssen)

·         Berufstätigkeit (Arbeitsplatzsuche, Bewerbungen und Lebenslauf 

          schreiben)

·         Wirtschaftliche Situation (Einkommen, Kredite, Schulden)

·         Wohnen (Finanzierung der Wohnung, Kontakt zu Vermietern)

·         Nachhaltiger Energieverbrauch (Senkung der Strom- und Heizkosten,

          günstige Anbieter, Mülltrennung)

·         Gesundheit (Krankenversicherung, ärztliche Versorgung,

          Gesundheitsprobleme)

·         Ehe, Familie und Erziehung (Schwangerschaft, KiTa, Schule,

          Elternabende, Lehrergespräche, Gewalt in der Ehe)

·         Miteinander (Nachbarschaft, Kollegen, Hausgemeinschaft)

·         Mobilität und Verkehr (Führerschein, öffentliche Verkehrsmittel)

·         Erholung, Sport und Freizeit (Mitgliedschaft im Verein)

·         Alltagsaktivitäten (Einkaufen, Kontakt mit Behörden)

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Migrationsberatungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie unter Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Ansprechpartner

Frau
Pia Borkenhagen

Verwaltung

DRK-Kreisverband Südwestpfalz e.V.
22er Straße 66
66482 Zweibrücken

Tel: 06332 / 3735
pia.borkenhagen(at)kv-swp.drk.de

Hilfen für traumatisierte Flüchtlinge

Zahlreiche Flüchtlinge haben in ihrem Herkunftsland und/oder während ihrer Flucht viel Schlimmes wie z.B. Folter oder andere schwere Menschenrechtsverletzungen erlebt. Viele sind traumatisiert und brauchen effektive, bedarfsgerechte Hilfe und Unterstützung. In einigen  DRK-Standorten, wie dem DRK Freiburg und dem DRK Landesverband Saarland, werden Traumatisierungen diagnostiziert und auch therapeutisch behandelt. In der Regel vermitteln die vor Ort tätigen DRK-Mitarbeiterinnen zu Psychotherapeuten, organisieren Dolmetschende und medizinische Hilfe. Darüber hinaus gibt es weitere psychosoziale Angebote wie zum Beispiel Gesprächskreise, Kunsttherapie. Hierzu gehören aber auch ergänzend tagesstrukturierende Angebote, Angebote im Rahmen psychosozialer Notfallversorgung und andere Aktivitäten, die den Betroffenen Entlastung bringen. Hilfe bietet auch das Zentrum Überleben.

Ansprechpartner: 
Frau Diplom Psychologin 
Susanne Sage
Tel.: 0631/ 80093 166
E-Mail: s.sage(at)kv-kls.drk.de
Leitung Psychosoziales Zentrum Westpfalz

  • Perspektivenberatung und Rückkehrunterstützung

    Die in den DRK-Beratungsstellen tätigen Mitarbeiter prüfen mit den Ratsuchenden, ob eine Rückkehr in das Herkunftsland eine mögliche Option ist.

    Die Entscheidung für eine Rückkehr beruht dabei immer auf einem ergebnisoffenen Prozess, in den viele Informationen und Einschätzungen eingehen und bewertet werden. Entscheidend ist, dass der Ratsuchende zu jedem Zeitpunkt das Gefühl hat, seine Prioritäten ändern zu können.

    Rückkehr aus DRK-Sicht ist somit immer an das Prinzip der Freiwilligkeit gebunden. Das DRK wirkt niemals gegen den Willen des Ratsuchenden auf eine Rückkehr in das Herkunftsland hin.

  • Soziale Betreuung in Aufnahmeeinrichtungen

    Insbesondere die Versorgung von Asylsuchenden in Not- und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie Gemeinschaftsunterkünften steht momentan in Anbetracht der aktuellen Ereignisse im Mittelpunkt der Unterstützung des DRK für Flüchtlinge.

    Gerade weil diese Form der Unterbringung unter oft schwierigen Bedingungen für die Betroffenen, die vor und während ihrer Flucht zahllose Stress- und Gefahrensituationen hinter sich gebracht haben, besonders spannungs- und stressbeladen ist, müssen um so größere Anstrengungen unternommen werden, den Asylsuchende auch in dieser Ausnahmesituation ein Leben in Würde zu ermöglichen.

    Dies erfordert neben der reinen Unterbringung und Verpflegung v.a. Maßnahmen der gesundheitlich-medizinischen und psychosozialen Versorgung sowie soziokulturelle Angebote, welche das DRK in den eigenen Aufnahmeeinrichtungen, zum Teil jedoch auch in Aufnahmeeinrichtungen von Ländern oder Kommunen anbietet.

  • Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus

    In Deutschland leben viele Menschen ohne jeglichen Aufenthaltsstatus - zum Teil unter desolaten Bedingungen, ohne Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und dem regulären Arbeitsmarkt.

    Sie gehören damit zu den Verletzlichsten unserer Gesellschaft. Das DRK hilft Menschen alleine nach dem Maß der Not, es unterscheidet dabei insbesondere nicht nach dem rechtlichen Status von Migranten.

    Die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangebote des DRK, etwa die Beratungsstellen für Familien, stehen daher auch Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität offen.

    Daneben bieten einige DRK-Landesverbände auch eine gezielte Unterstützung von Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität, z.B. beim Zugang zur Gesundheitsversorgung, an.

    Erste wichtige Informationen finden Sie in dem Handbuch "Aufenthaltsrechtliche Illegalität".

  • Veröffentlichungen

    Gemeinsam mit Flüchtlingen — Angebote des DRK zum Mitmachen

    Gemeinsam mit Flüchtlingen

    Diese Broschüre soll zum ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingsarbeit ermuntern und die ersten Schritte durch Praxis-Tipps und Anregungen erleichtern.

    Engagiert für Flüchtlinge — Empfehlungen für DRK-Gliederungen im Umfeld von Aufnahmeeinrichtungen

    Engagiert für Flüchtlinge- Empfehlungen für DRK-Gliederungen im Umfeld von Aufnahmeeinrichtungen

    Die Broschüre stellt Angebote für die Unterstützung von Flüchtlingen vor und gibt Empfehlungen, wie sich DRK-Verbandsmitglieder für Flüchtlinge engagieren können.

     

    Menschen in den Mittelpunkt stellen! Beratung von Flüchtlingen und anderen Migrant_innen durch das DRK

    Menschen in den Mittelpunkt stellen! Beratung von Flüchtlingen und anderen Migrant_innen durch das DRK

    Die Broschüre stellt die DRK-Leistungen in sozialer Beratung und Betreuung von Flüchtlingen vor. Die Broschüre ist in Deutsch und Englisch verfasst.

    Prozesse gemeinsam gestalten. Teilhabe ermöglichen. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

    Prozesse gemeinsam gestalten. Teilhabe ermöglichen. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

    Die Broschüre bietet einen Überblick über die Ziele, Aufgaben und Methoden der "Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)" im Deutschen Roten Kreuz.

    Aufenthaltsrechtliche Illegalität — Beratungshandbuch 2013

    Aufenthaltsrechtliche Illegalität- Beratungshandbuch 2013

    Das Handbuch "Aufenthaltsrechtliche Illegalität" bietet Kitas, Schulen, Kliniken, Ärzten, Arbeitgebern, Standesämtern und Beratungsstellen juristisch fundierte Empfehlungen für die Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus.