Rotkreuz Symbolfotos, Senioren, Ambulante Pflege, Hausnotruf, Rotkreuz-App MeinDRK, Inklusion und jung und alt Foto: A. Zelck / DRKS
Alten- und PflegeheimeTages-Stätten und Begegnungs-Stätten

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Tages-Stätten und Begegnungs-Stätten

DRK-Gästehaus für Pflege

Die Idee das DRK – Gästehaus für Kurzzeitpflege ins Leben zu rufen entstand bereits im Jahre 1989. Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend erkannte damals schon recht früh, dass in naher Zukunft die Versorgungsmöglichkeiten für betagte und behinderte Menschen nicht mehr ausreichen werden.

Nach dem damals erstmals propagierten Grundsatz des Ministeriums „ambulant geht vor teilstationär, teilstationär geht vor vollstationär“ wurden so die ersten Vorschläge für die Einrichtung von Kurzzeitpflege – und Tagespflegeplätzen geboren.

Auch in der Stadt Zweibrücken wurden leider nur vollstationäre Pflegeplätze in drei Senio-renheimen angeboten. So kam der Gedanke, in der ehemaligen Dorfschule des Zweibrücker Ortsteils Mörsbach eine solche Einrichtung mit zunächst 12 Plätzen zu etablieren.


Nach Gesprächen im Ministerium und mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe war schnell klar, dass 12 Plätze zu wenig seien und man bei der Planung von 24 bis 30 teilstationären Betten in der Kurzzeitpflege und von mindestens zehn Tagespflegeplätzen ausgehen sollte.


Nach einigen Planungsvorschlägen einigte man sich auf 30 Kurzzeitpflege- und zehn Ta-gespflegeplätze im „Gästehaus für Kurzzeitpflege“ des Deutschen Roten Kreuzes in Zweibrücken – Mörsbach. Das Gästehaus wurde schließlich am 03. Mai 1994 vom dama-ligen Gesundheitsminister des Landes Rheinland – Pfalz, Herr Minister Ullrich Galle, feierlich eröffnet. 


Da die Pflegeversicherung noch nicht existierte und im Gesetz eine solche Einrichtung nicht vorgesehen war, musste das Gästehaus für Kurzzeitpflege zunächst rein rechtlich als ein „Hotel- und Gaststättenbetrieb“ geführt werden. Erst mit in Kraft treten der Pflegeversicherung (SGB XI) im Jahre 1995 wurde aus dem Gästehaus für Kurzzeitpflege eine teilstationäre Pflegeeinrichtung.

Für Menschen im Ruhe-Stand gibt es viele schöne Dinge.
Vieles können Sie zusammen mit anderen Menschen machen.
Zum Beispiel frühstücken und ein Spiel machen.
Oder häkeln.
Oder spazieren gehen.
Dafür gibt es unsere Tages-Stätten und Begegnungs-Stätten.
Hier können Menschen Ihre Frei-Zeit verbringen.
Auch Menschen mit Demenz können hier betreut werden.

Ansprechpartner Alten- und Pflegeheime

Ansprechpartner

Frau
Annette Arndt

Pflegedienstleitung

DRK-Kreisverband Südwestpfalz e.V.
In der Gasse 11
66482 Zweibrücke-Mörsbach

Tel: 06337 / 911-0
annette.arndt(at)kv-swp.drk.de

Was sind Tages-Stätten und Begegnungs-Stätten?

Eine Begegnungs-Stätte ist ein Treff-Punkt.
Hier sind Sie nicht allein.
Sie sind zusammen mit anderen älteren Menschen.
Hier können Sie sich informieren und sich beschäftigen.
Es gibt viele Kurse und Veranstaltungen.

Zum Beispiel:

  • Gymnastik und Tanz
  • Handarbeit
  • Gemeinsames Frühstück
  • Spiele-Nachmittag
  • Film-Abend
  • Gemeinsames Kochen
  • Internet für ältere Menschen
  • Beratung für das Thema Rente
  • Beratung für die Krankheit Demenz 

Tages-Stätten

Eine Tages-Stätte ist etwas anders.
Hier ist der Schwer-Punkt die Betreuung.
Hier brauchen die Menschen mehr Hilfe als in der Begegnungs-Stätte.
Dazu sind unsere Mitarbeiter da.

Das bedeutet im Einzelnen für uns und unsere Arbeit:

Wir ermöglichen eine selbstbestimmte, selbständige und aktive Lebensführung.
Ziel unserer Arbeit ist es, den Bewohnern unserer Einrichtung das größtmögliche Maß an selbstbestimmter, selbständiger und aktiver Lebensführung zu ermöglichen und sie darin zu unterstützen. Hierfür nutzen wir vorhandene Ressourcen gemeinsam mit den Bewohnern, Angehörigen, Betreuern und Therapeuten im Rahmen einer aktivierenden Pflege und Betreuung.
Wir garantieren eine qualifizierte und aktivierende Pflege für  alle uns anvertrauten Gäste.
Jeder Gast  in unserer Kurzzeitpflegeeinrichtung hat entsprechend der individuellen Pfle-gebedürftigkeit das gleiche Recht auf qualifizierte und aktivierende Pflege und Betreuung, unabhängig von Nationalität, ethischer Zugehörigkeit, Geschlecht, sozialer Stellung, sowie religiöser und politischer Überzeugung.

Wir respektieren die Lebensgewohnheiten, Ressourcen und  biographischen Erlebnisse unserer BewohnerInnen.

Die Biographie, die bisherigen Lebensgewohnheiten und Ressourcen der Bewohner finden in unserer Arbeit besondere Berücksichtigung. Die Bewohner sollen ihren Alltag für sich sinnvoll gestalten und auf Wunsch am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen. Die Tages- und Nachtstrukturierung ist daher auch bewohnerorientiert ausgerichtet. Des weiteren werden die Bewohner bei der Wahrnehmung ihrer Wahl- und Mitsprachemöglichkeiten unterstützt.
Wir gewährleisten eine gesteigerte Lebensqualität und tragen zur Befriedigung der körperlichen, geistigen, sozialen und seelischen Bedürfnisse bei.
Jeder Mensch, ob Gast oder Angehöriger, wird in unserer Einrichtung als eine eigenständige unverwechselbare Persönlichkeit mit individuellem Lebensweg gesehen und respektiert. Wir erkennen seine eigene soziale, kulturelle, historische und religiöse Biographie an und berücksichtigen sie in unserer Arbeit. Unsere Pflege und Versorgung orientiert sich an einer menschenwürdigen Lebensqualität und Zufriedenheit der Bewohner. Sie trägt zur Befriedigung der körperlichen, geistigen, sozialen und seelischen Bedürfnisse bei und bietet Hilfestellung bei der Bewältigung von Lebenskrisen.


Wir sorgen für die Erhaltung bzw. Wiedergewinnung einer möglichst selbständigen Lebensführung durch eine professio-nelle Pflege.
Ziel unserer Pflege und Versorgung ist die Erhaltung und Wiedergewinnung einer möglichst selbständigen Lebensführung in allen Bereichen der AEDL (Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens). Unsere Pflege wird fachlich kompetent und korrekt, nach den allgemein anerkannten pflegewissenschaftlichen  Erkenntnissen, bedarfsgerecht und wirtschaftlich erbracht. Das Pflegemodell orientiert sich an der Entwicklung der prozess-fördernden Pflege nach Prof. Monika Krohwinkel und berücksichtigt das Strukturmodell der 13 AEDL (Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens).


Wir sorgen für Beratung und weitergehende Hilfen für unsere Gäste und ihre pflegenden Angehörigen.
Eine Vertrauensbeziehung zwischen dem Bewohner und den Mitarbeitern der Pflege und Versorgung wird angestrebt. Zwischen den an der Pflege und Betreuung beteiligten Mitar-beitern besteht eine partnerschaftliche Kooperation, die nicht mit dem Verlassen unserer Einrichtung endet. Dazu gehört ein regelmäßiger Beratungs-, Informations- und Erfah-rungsaustausch, sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Heimfürsprecher, den Kran-kenhäusern und Sozialstationen, den Pflegekassen und Ambulanten - Hilfe - Zentren.


Durch kollegiale Zusammenarbeit aller Arbeitsbereiche wird ein angenehmes Betriebsklima geschaffen und erhalten.
Durch die enge Zusammenarbeit und Abstimmung aller im Hause bestehenden Arbeitsbe-reiche wird ein kollegiales Verhältnis gepflegt, wodurch ein angenehmes Arbeitsklima ge-schaffen und erhalten wird. Jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter ist bewusst, dass nur bei einem guten Arbeitsklima eine professionelle Pflege geleistet werden kann, die dem Gast und seinen Angehörigen zugute kommt.


Wir arbeiten wirtschaftlich.
Die uns zur Verfügung gestellten Mittel und Ressourcen setzen wir wirtschaftlich ein. Durch eine ständige Überprüfung auf die Wirtschaftlichkeit unserer Einrichtung können wir den Wettbewerbsanforderungen gerecht werden und Kosten im Griff halten.


Die Qualität unserer Arbeit überprüfen wir ständig.
Unsere Arbeit wird ständig überprüft, Arbeitsabläufe werden hinterfragt und durch Analysen auf dem neusten pflegerischen, wirtschaftlichen und kollegialen Stand gehalten. In Qualitäts - Teams, in denen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig die eigene Arbeit re-flektieren, werden Problempunkte schnell erkannt und gelöst.

Liebe Gäste unseres Hauses, gerne unterstützen wir Sie !

Wir planen und organisieren Ihre:

  • Geburtstage

  • Jubiläen    

  • Gedenktage   
  • Einkaufsdienst
    Alles, was der Mensch so braucht z.B.: Drogerieartikel, Illustrierte, usw.
  • flexibler Fahrdienst
    nach Absprache jederzeit zu Ihrer Verfügung
  • Friedhofsbesuche
    Sie möchten Ihre Lieben besuchen, gerne begleiten wir Sie
  • Friseur            
    Neue Frisur gewünscht ? Ein Friseur kommt ins Haus.

  • Fußpflege       
    Gesunderhaltung der Füße; nach Anmeldung im Haus !

  • Begleitung      
    Arzttermin, Zahnarzt, Dialyse oder Therapie außer Haus, kein Problem!


In unserem Haus finden regelmäßig statt:

  •      Gedächtnisübungen         
         fit im Kopf !
  •      Erinnerungsarbeit           
         gegen das Vergessen in Erinnerungen schwelgen !
  •      Bilderreise                      
         mit Lichtbildvorträgen bereisen wir die Welt!
  •      Gymnastik                        
         Wer rastet, der rostet, jeder, wie er kann !
  •      jahreszeitliches Basteln  
         der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt !
  •      Singkreis                         
         .. wo man singt, da lass Dich nieder,..  mitsingen und zuhören
  •      Gottesdienste                  
         monatliche Gottesdienste beider  Konfessionen


Bei schönem Wetter:

  •      Ausflüge                     
         z.B. Rosengarten ZW, immer ein Besuch wert !
  •      Spaziergänge           
         lernen Sie Ihre direkte Umgebung kennen !
  •      Mußestunden             
         genießen Sie einfach Sonne und Wind auf der Terrasse !


Betreutes Reisen: 
Ferienreisen in Deutschland und Europa in Begleitung unserer Pflegekräfte. 
Wenn Sie sich in unsere Wohngemeinschaft einbringen wollen, Sie haben Tipps und Anregungen z.B. bei der Pflege des Gartens oder zum Speiseplan, dann sprechen Sie uns gerne an!